Newsletter August 2016

Neu bei uns im Facharztzentrum.

Wir stellen vor:

Antje Wiederanders

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Frau Wiederanders unterstützt seit Juni 2016 das Team der Kinderabteilung als Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin. Sie war bisher mehrere Jahre in verschiedenen Kinderkliniken in Leipzig und Umgebung sowie ein halbes Jahr in einer Kinderarztpraxis tätig.

Besonderer Schwerpunkt ist für Frau Wiederanders die Sonografie von Kindern und Jugendlichen, da sie ebenfalls anderthalb Jahre in der Kinderradiologie der Uniklinik Leipzig gearbeitet hat.


Dr. Maria Elisabeth Kühn

Fachärztin für Augenheilkunde

Frau Dr. Kühn übernimmt seit Mai 2016 die Sprechstunden der augenärztlichen Abteilung am Donnerstag und Freitag. Nach ihrem Studium in Leipzig und einer Facharztausbildung in Schwerin sowie an der Uniklinik Halle freut sie sich, nun wieder in Leipzig zu arbeiten. Mit dem Schwerpunkt Glaukom- und Makuladiagnostik bietet sie Untersuchungen und Behandlungen des gesamten Spektrums der Augenheilkunde an.

Der Zustand der Augen weist zugleich auf viele andere Veränderungen und Erkrankungen des Körpers hin. Darum freut sich Frau Dr. Kühn, auch einen Beitrag für eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen anderen Fachbereichen hier im Facharztzentrum leisten zu können.


Claudius Doehring

Facharzt für Allgemeinmedizin

Seit Mai 2016 verstärkt Herr Doehring das Team neben Dr. Franke in der Außenstelle Paunsdorf in der umfassenden hausärztlichen Patientenversorgung.

Neben der evidenzbasierten medizinischen Behandlung liegt ihm die Förderung des Verstehens für die jeweilige Erkrankung bei seinen (v.a. chronisch erkrankten) Patienten am Herzen, um ihnen einen besseren Umgang mit ihren Beschwerden zu ermöglichen.

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit.

Weitere Informationen, z. B. zu den Sprechzeiten, finden Sie unter leipzig.arztzentrum.de


Alles ganz entspannt.

Damit nehmen wir das Ende des Artikels schon mal vorweg, schließlich geht es hier um Entspannungstechniken, die Ihnen in allen Lagen innere Balance geben sollen. Aber wie kommt es eigentlich zu Spannungen im Körper? Und was bedeutet das? Dazu muss man wissen, dass unser Körper von je her Anlagen dafür hat, mit Stress fertigzuwerden. Früher waren es die wilden Tiere, die uns in Atem gehalten haben, heute sind es launige Chefs, die Familie oder sonstige Herausforderungen im beruflichen wie im privaten Alltag.

Der ganz normale Stress also, oder? Vielleicht nicht ganz: was für den einen wenig ist, bedeutet für den anderen schon zu viel. Sicher ist, dass wir körperlich alle gleich reagieren: Denn in schwierigen oder gar bedrohlichen Situationen schütten wir sogenannte Stresshormone aus, die wiederum Energiereserven freisetzen, damit wir die Kraft haben, entsprechend zu reagieren. Nur, früher hieß das in der Regel Kampf oder Flucht, heute ist das meist nicht unbedingt erforderlich, also bleibt die Bewegung in der Form aus. Was zur Folge hat, dass die gebildeten Stoffe im Körper nicht abgebaut werden können - und so kommt es zu den bekannten Spannungen, die sich in unterschiedlicher Weise manifestieren. Hoher Blutdruck, Kopfschmerzen, muskuläre Verspannungen, um nur einige zu nennen. All das belastet Körper und Psyche und macht eventuell sogar krank.

Soweit muss es natürlich nicht kommen. Wie sich Ihr Alltag besser gestalten lässt, das wissen nur Sie. Manchmal ist weniger eben mehr oder es hilft das klärende Gespräch oder auch das Auslassen des Krimis am Abend. Auf jeden Fall brauchen wir alle Entspannung, bevor es wieder spannend wird. Nur so kann sich langfristig ein allgemeines Wohlbefinden einstellen.

Also, am besten zwischen zwei Terminen mal eben zum Hörer greifen und einen unserer Entspannungskurse buchen. Tel: 0341 • 59 40 5 • 333.

Autogenes Training:

Ein auf Autosuggestion basierendes zertifiziertes Entspan- nungsverfahren. Heute eine weit verbreitete und gesetzlich anerkannte Psychotherapiemethode, die von den meisten Krankenkassen unterstützt wird. Die Wirksamkeit der Technik beruht auf der Annahme, dass der ruhige Körperzustand die Beruhigung des psychischen Zustandes hervorrufen kann, umgekehrt also zur bekannten Erfahrung, dass eine innere Erregung körperliche Spannungen auslöst.

Progressive Muskelentspannung (PMR):

Ein zertifiziertes Verfahren nach Edmund Jacobsen, welches ebenfalls von den Krankenkassen unterstützt wird. Hier geht es darum, dass durch die willentliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Zudem können durch die Entspannung der Muskulatur auch andere Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung reduziert werden, wie beispielsweise Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern.

Unsere durch die Zentrale Prüfstelle Prävention zertifizierten Kursleiterinnen:


Dipl.-Psych. Dr. Juliane Kuhn


Dipl.-Psych. Christina Grünbaum


Hundertzwanzig zu Achtzig.

Was zunächst klingt wie das Ergebnis eines Basketballspiels, ist in Wahrheit ein durchschnittlich guter Blutdruck. Viele werden sich erinnern, so etwas schon mal gehört zu haben. Aber leider ist so ein Wert nicht für alle Normalität. Ungesunde Ernährung, Stress und Bewegungsmangel treiben den Blutdruck in die Höhe - und das meist, ohne dass man es gleich bemerkt. Was bedeutet denn eigentlich Bluthochdruck? Verkürzt dargestellt heißt das, dass unser Herzmuskel viel Druck aufbauen muss, um das Blut durch den Kreislauf zu pumpen. Die Ursachen hierfür sind mannigfaltig. Zum Beispiel kann dickes Blut oder eine Verengung der Blutgefäße zu höherem Blutdruck führen. Und ein dauerhaft hoher Blutdruck kann viele organische Schäden nach sich ziehen. Hier ist es enorm wichtig, die Ursachen mit Ihrem Arzt herauszufinden, denn erst dann kann gezielt gesenkt werden.

Neben der Einnahme unterschiedlicher Medikamente ist auch eine ganzheitliche Betrachtungsweise angezeigt, die versucht, Bluthochdruck auf natürliche Weise zu senken. Hierbei werden zum Beispiel die Übersäuerung des Körpers, Ablagerungen oder freie Radikale in Betracht gezogen. Schon der Verzicht auf Salz und Genussmittel kann viel bewirken. In Kombination mit dem richtigen Sportprogramm können Sie zu dauerhaft besseren Werten kommen. Wenn Sie jetzt noch negativen Stress reduzieren und aufs Körpergewicht achten, haben Sie schon eine Menge getan. Fragen Sie hierzu bitte auch unsere Ernährungsexpertinnen, sie werden die richtigen Rezepte für Sie bereithalten. Zusätzlich legen wir Ihnen natürlich die speziellen Check-ups im Facharztzentrum am Listbogen ans Herz. Zum Beispiel:

Check-Up 35

Die kassenfinanzierte Gesundheitsuntersuchung ab 35 Jahren. Die Basis-Untersuchung umfasst insbesondere Nieren, Herz-Kreislauf und Diabetes. Wir führen ein biogra- fisch orientiertes Vorgespräch zu Beschwerden und Befinden, erfassen Lebensgewohnheiten und Köperge- wicht, messen den Blutdruck, führen eine körperliche Untersuchung sowie eine Laboruntersuchung von Urin und Blut durch. Abschließend werden alle Befunde erläutert und ggf. weitere Maßnahmen empfohlen.

Unsere hausärztlichen Fachärzte für Allgemeinmedizin am Listbogen und in Paunsdorf helfen Ihnen gerne weiter.


Hallo, Ihr Körper spricht mit Ihnen!

Jetzt müsste man ihn nur noch verstehen, dann könnte man auch auf ihn hören. Damit Ihnen genau das leichter fällt, versuchen wir mal, zu übersetzen:

„Gib mir Grünes.“
Salat essen ist schon mal nicht schlecht. Das bringt Vitamine, Flüssigkeit und Ballaststoffe. Sollten Sie jedoch wahre Gelüste danach entfalten, könnte ein Vitaminmangel die Ursache dafür sein.

„Buutt, Butt, Butt.“
Oder Scholle oder Flunder - wenn Ihnen nach Fisch ist, nur zu, damit holen Sie sich Jod an Bord. Ein essentielles Spurenelement, das vor allem für die Schilddrüse und damit für den Stoffwechsel gebraucht wird.

„Ganz schön trocken hier.“
Wer plötzlich über trockene, schuppige Haut klagt, ist eventuell nicht mit ausreichend Vitamin E versorgt. Avocados, Kürbiskerne, Mandeln und Leinsamen liefern jede Menge davon.

„Fühle mich wie gerädert.“
Wahrscheinlich gibt es viele Dinge, die einen um den Schlaf bringen können. Manchmal ist es aber auch schlicht ein Kali- um- oder Magnesiummangel. Aprikosen, Rote Beete, Mandeln und Nüsse können einen Ausgleich schaffen.

„Gib mir Saures.“
Hinter dem verstärkten Verlangen nach Saurem könnte ein Mangel an Magensäure stecken. Ein Spritzer Zitronensaft oder ein Glas Cranberrysaft stillen in jedem Fall schon mal die Lust.

„Jetzt habe ich aber Blut geleckt.“
Oh je, Zahnfleischbluten. Entweder liegt es an der Pflege, zu intensiv oder nicht richtig oder aber auch einfach am Vitamin-C-Mangel. Frisches Obst und Gemüse können hier langfristig Abhilfe schaffen.

„Ach, wie süß.“
Ja, und ganz schön heftig. Denn wenn der Blutzucker sinkt und die Lust auf Süßes steigt, landen Schokolade, Sahnetörtchen oder andere beliebte Süßigkeiten ganz schnell an den falschen Stellen. Greifen Sie lieber zu ebenso verführerischen Früchten, Trockenobst oder leckeren Gemüse-Snacks. Bei dauerhaftem Verlangen auf Süßes besser den Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.

 

„Einmal Pflege, bitte.“
Und zwar von innen. Denn wer mit gepflegtem Haar und schönen Nägeln glänzen möchte, der sollte auf Vitamin B und Kalzium nicht verzichten. In Vollkornprodukten, Milch und Kartoffeln gibt es reichlich davon.

„Lass mich mal was knabbern.“
Wenn öfter mal Heißhunger nach Salzigem aufkommt, kann das ein Hinweis auf einen Nährstoffmangel sein. Sollte das Verlangen länger dauern, besser einen Arzt konsultieren.

Wie Sie sehen, ist es meist ganz einfach, auf die Signale seines Körpers zu hören. Er spricht eine ziemlich deutliche Sprache. Wenn Sie nun das eine oder andere Verlangen über- kommt, muss ja nicht gleich das Schlimmste vermutet wer- den. Sind Sie dennoch verunsichert, fragen Sie einfach einen unserer Hausärzte. Oder wählen Sie zum Beispiel unseren

Ernährungs- und Stoffwechsel-Check:

Die Untersuchungen umfassen eine ausführliche Anam- nese, die klinische Untersuchung und Labordiagnostik zu Stoffwechselwirkungen, die Auswertung eines 7-Tage- Ernährungsprotokolls, Untersuchungen zu Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien. Und alles mündet in eine auf Sie abgestimmte Ernährungsberatung. In der Regel handelt es sich hier um Wahlleistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden. Wir beraten Sie daher gern zu den Möglichkeiten von Kostenübernahmen.

Willkommen in der Ernährungsberatung und bei unseren Hausärzten!