Prostatakrebs: Vorsorge senkt Ihr Risiko

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Dr. med. Christian Kriegel

Facharzt für Urologie

Dr. med. Julia Peruth

Fachärztin für Urologie Psychosomatische Grundversorgung, Medikamentöse Tumortherapie,
Palliativmedizin

Dr. med. Christian Schröder

Facharzt für Urologie, Palliativmedizin und ambulantes Operieren


Frühzeitig erkannter Prostatakrebs ist gut therapierbar

Prostatakrebs ist die am häufigsten auftretende Krebserkrankung bei Männern. In Deutschland wird sie jährlich bei etwa 60.000 Patienten diagnostiziert – durchschnittlich im Alter von 69 Jahren. Rund 12. 000 Männer sterben daran. Dennoch ist Prostatakrebs gut behandelbar – wenn er rechtzeitig erkannt wird.

Hinweise auf eine Erkrankung der Prostata

  • Probleme beim Urinieren (z. B. schwacher oder
  • unterbrochener Harnstrahl)
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Vermehrter Harndrang in der Nacht
  • Blut im Urin oder Sperma
  • Schmerzen bei der Erektion bzw. Erektionsstörungen
  • Schwierigkeiten beim Stuhlgang

Vorsorgeuntersuchungen senken das Risiko

Prostatakrebs gehört zu den bösartigen Karzinomen, die zu Metastasen in den Knochen, Lymphknoten oder anderen Organen führen können. Deshalb sollten Sie mit unserer Urologin über das Thema Krebsvorsorge sprechen. Zwar kommen Krankenkassen für die Kosten einer Prostatauntersuchung ab dem 45. Lebensjahr auf – jedoch beinhaltet diese nur das Abtasten der Prostata. Deshalb raten Urologen zusätzlich zum transrektalen Ultraschall und der Bestimmung des PSA-Werts (Prostataspezifisches Antigen). Männer deren Bruder, Vater oder Großvater an Prostatakrebs erkrankt ist, besitzen ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Ihnen wird empfohlen, bereits mit 40 Jahren über Vorsorgeuntersuchungen nachzudenken. Sicher ist: die Wahrscheinlichkeit eines Prostatakarzinoms nimmt mit fortschreitendem Alter zu. Männer die jünger als 40 Jahre sind, sind nur selten betroffen: Zwischen 40 und 44 Jahren erkranken ca. 2 von 100.000 Männern an Prostatakrebs, ab 70–74 aufwärts sind es über 700.

Mögliche Anzeichen für Prostatakrebs

Bei folgenden Symptomen sollten Sie aufmerksam werden: Wenn Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen auftreten (beispielsweise schwächerer Harnstrahl) oder Sie nachts häufig zur Toilette müssen. Verlieren Sie plötzlich an Gewicht oder haben Probleme beim Stuhlgang, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit unser Urologin. Sie untersucht Ihre Beschwerden und kann feststellen, ob einfach nur eine Vergrößerung der Prostata vorliegt oder tatsächlich ein bösartiger Tumor.

So erkennen wir Prostatakrebs schon im frühen Stadium

Neben der Tastuntersuchung bietet Ihnen unser Fachbereich Urologie die Bestimmung Ihren PSA-Wertes sowie einen Ultraschall der Prostata an. Bestätigt sich der Verdacht eines Prostatakarzinoms, ist eine ultraschallgestützte Prostatabiopsie ratsam. Hierbei werden aus der Prostata 10–12 Proben entnommen und von einem Spezialisten untersucht. Wird ein Prostatakarzinom diagnostiziert, berät Sie unsere Urologin angemessen und kompetent über die weiteren Behandlungsschritte. Sie unterscheiden sich in erster Linie dadurch, wie früh der Krebs entdeckt wurde und ob der Tumor schon gestreut hat. Aber auch im fortgeschrittenen Stadium bietet eine Therapie gute Möglichkeiten.